Die Zauneidechse ist im Visier der Bauherren

Seit einiger Zeit schon nimmt die Anzahl der Bauvorhaben zu, in denen die nach Bundesnaturschutzgesetz streng geschützte Zauneidechse (Lacerta agilis) eine bedeutende Rolle spielt. Bei zahlreichen Projekten der Deutschen Bahn AG hat das Planungsbüro Förster sowohl in der Planungsphase als auch als in der Rolle der Umweltbaubegleitung zum Schutz der Zauneidechsen beigetragen. Neben der Kontrolle von Vergrämungsmaßnahmen durch regelmäßige Mahd wurden zahlreiche Maßnahmen zur Aufwertung von angrenzenden Lebensräumen und auch Ersatzhabitate für die dauerhafte Umsiedlung von Zauneidechsen geplant und in der Realisierung betreut. So wurden alleine in Vorbereitung zu Sanierungsarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Jüterbog und Oehna über 25 Standorte im Randbereich der Bahnstrecke mit Strukturen aufgewertet, um sie für die Zauneidechse attraktiv zu machen. Durch die Aufwertung angrenzender Flächen in Verbindung mit einer Vergrämungsmahd und der regelmäßigen Kontrolle des Besatzes vor Baubeginn, kann oftmals vermieden werden, dass Zauneidechsen aus dem unmittelbaren Baufeld der Gleissanierung abgefangen und umgesiedelt werden müssen. Dies ist ein für den Bauherrn langwieriger und kostenintensiver Faktor.

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